Der Wohnungsmarkt in Madrid erreicht weiterhin neue Höchststände, wobei der durchschnittliche Wohnpreis im Januar 2026 auf 5.861 € pro Quadratmeter stieg, so Idealista. Dies ist der höchste jemals in der Hauptstadt aufgezeichnete Stand und bringt die Preise näher denn je an die symbolische Schwelle von 6.000 €/m².
Der Anstieg entspricht einem Wachstum von 0,7 % im Vergleich zum Dezember, 2,7 % in den letzten drei Monaten und einem Anstieg von 14,8 % im Jahresvergleich, was die starke Nachfrage unterstreicht, die den Stadtmarkt trotz höherer Zinsen und begrenztem Wohnungsangebot weiterhin antreibt.
Madrid liegt zudem weit über dem nationalen Durchschnitt, wo die Immobilienpreise in Spanien derzeit bei etwa 2.650 € pro m² liegen, weniger als die Hälfte des Niveaus der Hauptstadt. Diese wachsende Lücke veranlasst viele Käufer, insbesondere jüngere Bewohner und Familien, dazu, Immobilien im Ballungsraum oder in den umliegenden Regionen in Betracht zu ziehen.
Innerhalb der Stadt bleibt Salamanca der teuerste Stadtteil und liegt bei fast 10.000 €/m², gefolgt von Chamberí, Chamartín, Retiro und Centro, wo die Immobilienpreise weiterhin einkommensstarke Käufer und internationale Investoren anziehen. Unterdessen sind Stadtteile wie Villaverde, Puente de Vallecas, Usera und Carabanchel vergleichsweise erschwinglicher, verzeichnen aber einige der stärksten Preiserhöhungen, was die steigende Nachfrage in allen Stadtteilen widerspiegelt.
Quelle: Madrid Secreto, Februar 2026